Vitamin D spielt eine zentrale Rolle für den Knochenstoffwechsel und die allgemeine Gesundheit. Trotz seiner Bedeutung ist die Versorgung über die Nahrung oft unzureichend, da Vitamin D in natürlichen Lebensmitteln nur begrenzt vorkommt.
Die Hauptquelle für Vitamin D sind fette Fische wie Lachs, Hering und Makrele. Lachs enthält rund 16 Mikrogramm pro 100 Gramm, während Hering zwischen 7,8 und 25 Mikrogramm liefert. Auch Eigelb und Leber liefern Vitamin D, allerdings in geringeren Mengen. Neben tierischen Quellen tragen Speisepilze wie Pfifferlinge und Champignons sowie angereicherte Lebensmittel wie Margarine zur Versorgung bei.
Die körpereigene Bildung von Vitamin D durch Sonnenlicht ist jedoch unverzichtbar. UV-B-Strahlung regt die Produktion von Vitamin D in der Haut an und ist die wichtigste Quelle für eine ausreichende Versorgung.
In Deutschland liegt die durchschnittliche tägliche Zufuhr von Vitamin D über die Ernährung meist nur bei 2 bis 4 Mikrogramm, was oft nicht ausreicht – vor allem in den sonnenarmen Monaten. Eine allgemeine Anreicherung von Lebensmitteln wird nicht empfohlen. Bei einem nachgewiesenen Mangel oder einer unzureichenden Versorgung können Vitamin-D-Präparate sinnvoll sein, sollten jedoch immer in Absprache mit einem Arzt eingenommen werden.
Fazit: Eine ausgewogene Ernährung mit fettreichen Fischen, Eiern, Pilzen und angereicherten Lebensmitteln unterstützt die Vitamin-D-Versorgung. Die beste Quelle bleibt dennoch die Sonne. Achten Sie auf einen ausgewogenen Lebensstil und konsultieren Sie bei Unsicherheiten Ihren Arzt.

